Kletterhalle Neu-Ulm

Unser Auftraggeber – die DAV Sektion Neu-Ulm – hatte Visionäres im Sinn: eine Kletterhalle, welche bundesweit ihresgleichen sucht. Mit attraktiver, wettkampftauglicher Kletterlandschaft im Innen- und Außenbereich.

Das hieß für uns, eine Lösung zu finden, die jedermann etwas zu bieten hat – sowohl Profikletterern, Einsteigern als auch Menschen mit Handicap. Darüber hinaus sollte die Kletterhalle Neu-Ulm eine echte Wettkampfarena mit Atmosphäre werden – und zu guter Letzt auch für Nicht-Kletterer ein attraktiver Ort zum Verweilen. Die Eckdaten lauten: 3.000 Quadratmeter Kletterfläche, über 15 Meter Bauhöhe, 400 verschiedene Routen – damit würde die Kletterhalle Neu-Ulm zu den größten Kletterhallen Deutschlands zählen. Von der baulich-architektonischen Seite favorisierten wir eine Kombimodell, welche den klassischen Massivbau in Monoblock-Bauweise mit der eigentlichen Kletterhalle, die in Stahlbeton-Skelett-Bauweise realisiert wurde, verbindet. Das wird den unterschiedlichen Anforderungen optimal gerecht und spart zudem Kosten. Damit trotz der stattlichen Dimensionen bei Wettkämpfen die gewünschte Stimmung aufkommt, wählten wir mehrere galerieartige Zuschauerebenen übereinander, welche betont nahe an die Kletterbereiche heranreichen.

Im Hinblick auf das gewünschte Wohlfühlambiente für Kletterer wie Zuschauer haben sich unsere Experten einiges einfallen lassen. Neben einer speziellen Klimatisierungs- sowie Luftzirkulations-Lösung mit integrierter Fußbodenheizung auf allen Plattformen, wurde großen Wert auf die Raumakustik gelegt – ebenso wie auf eine ausgefeilte Brandschutzlösung. Als weiteres Highlight erdachten wir ein spezielles Farbkonzept sowie -Farbleitsystem, welches von innen nach außen durchgängig ist. Dass dieses Projekt von niemand Geringerem als Reinhold Messner eingeweiht wurde, spricht für sich.

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