Sachsen: Anträge für Sanierungen von öffentlichen Nichtwohngebäuden stellen

Neben Kommunen und deren Unternehmen sind auch gemeinnützige Organisationen und Religionsgemeinschaften antragsberechtigt. Die Förderung von bis zu 55 % der zuwendungsfähigen Kosten wird als nichtrückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Bedingungen sowie technischen Mindestanforderungen richten sich nach den Angaben aus dem Förderprogramm 217/218 der KfW. Die beantragten Maßnahmen müssen zu einem der aufgeführten Effizienzhausstandards führen, dabei sind mindestens 2 Maßnahmen durchzuführen. Die einzelnen Maßnahmen können sich ggf. auch über einen längeren Bewilligungszeitraum erstrecken. Dazu beraten die Kollegen der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank –.

Im Antragsverfahren ist, wie bei der KfW zwingend, ein Sachverständiger einzubeziehen. Dieser muss gemäß § 21 der EnEV die Berechtigung haben, Energieausweise für Nichtwohngebäude auszustellen. Diese Voraussetzungen werden z. B. von den Energie-Experten Sachsen im Bereich der Energieberatung für „komplexe Gebäude mit hohen Anforderungen“ erfüllt. Bei Denkmälern ist zusätzlich die von der KfW geforderte Listung in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes im Segment „Baudenkmal“ erforderlich.
 
Quelle: SAENA Newsletter Bau nachhaltig 08/2016
 
Für eine fachliche Beratung vor Antragstellung steht Ihnen unser Mitarbeiter Otto Berner unter Tel. 0751 3694163 oder per E-Mail otto.berner@wurm-rav.de gern zur Verfügung.