Neue Kompetenz im Büro: Heike Püschel ist Radonfachperson

von wurm – sicher gut bauen.

Viele Kompetenzen bündeln sich hier bei unseren Mitarbeitern im Büro und es werden stetig mehr. Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterin Heike Püschel die Weiterbildung zur Radonfachperson absolviert und erfolgreich bestanden hat. So können wir eine wichtige Kompetenz für unser Büro dazu gewinnen.

Doch was ist überhaupt Radon?

Radon ist ein im Boden natürlich vorkommendes Edelgas. Es ist ein gasförmiges, geruchs- und geschmacksloses radioaktives Element. Das Vorkommen ist in Deutschland regional je nach Bodenbeschaffenheit und Durchlässigkeit der Böden unterschiedlich verteilt und wird an die Umgebungsluft abgegeben.

Im heutigen modernen Zeitalter wird mehr und mehr Augenmerk auf Ressourcen-Schonung und die Einhaltung von Energieeinsparverordnungen beim Bau und der Sanierung von Gebäuden gelegt. Unsere Gebäudehüllen werden immer dichter gebaut, um Energieverluste so gering wie möglich zu halten. Dies kann jedoch wiederum dazu führen, dass sich durch die Dichtheit der Gebäudehülle (Fenster, Türen, Dach, Fassade) Radon im Gebäude anreichern kann.

Das Eindringen des Radons ins Gebäude kann über alle erdberührten Bereiche des Gebäudes erfolgen. Das Baumaterial selbst kann auch Radon in die Raumluft abgeben. So kann es sein, dass sich in schlecht belüfteten Gebäuden das Radon ansammelt.

Der Zerfall des Radons und seiner weiteren kurzlebigen Zerfallsprodukte, die über die Atemluft in die Lunge gelangen können, erfolgt unter Freisetzung von Alpha- und Betastrahlung. Über verschiedene epidemiologische Studien wurde herausgefunden, dass Radon - nach dem Rauchen - die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ist.

Den o.a. Erkenntnissen trägt nun der Gesetzgeber Rechnung und hat das Strahlenschutzgesetz angepasst. Danach erfolgt bis zum 31.12.2020 die Festlegung von Vorsorgegebieten. Gebiete, für die erwartet wird, dass eine beträchtliche Zahl von Gebäuden mit Aufenthaltsräumen oder Arbeitsplätzen den festgelegten Referenzwert von jahresdurchschnittlich 300 Bq/m³ Raumluft überschreitet.

In den ausgewiesenen Vorsorgegebieten hat der für den Arbeitsplatz Verantwortliche dann Messungen der Radonkonzentration an Arbeitsplätzen in Erd- oder Kellergeschossen innerhalb der nächsten 18 Monate durchführen zu lassen. Bei Überschreitung der Referenzwerte sind Maßnahmen erforderlich. Weiter sind Maßnahmen bei Neubauten zu berücksichtigen, wenn sie im ausgewiesenen Gebiet errichtet werden.

Eine entsprechende Beratung, hinsichtlich durchzuführender Messungen und ggf. erforderlicher (baulicher) Maßnahmen erhalten Sie nun in unserem Büro von unserer Radonfachperson Frau Püschel.

Wir gratulieren Heike Püschel zu ihrem erfolgreich absolvierten Zertifikat und überreichen ihr als kleine Anerkennung einen Ravensburger Geschenk-Gutschein!

Ihr Gesamtplaner-Team von

wurm - sicher gut bauen.